Sonntag, 28. Juni 2009

Freud und Leid liegen dicht beieinander...


Hier noch eine Tatsache, die ich mit meinen Lesern teilen möchte.

Der Hund meines Bruders, ein Hovawartrüde namens Charly, litt an zunehmender Verknöcherung des Rückgrates. Vorletzten Montag war er in Dortmund in der Tierklinik, wo diese Diagnose festgestellt wurde. Es hieß, sollte sich der Zustand mit der Gabe von starken Medikamenten nicht innerhalb von einigen Tagen bessern, so besteht keine Hoffnung mehr und er müsse eingeschläfert werden.

Am Freitag war es soweit, der arme Hund konnte nicht mehr. Leider musste er tatsächlich nach nur 10 Lebensjahren in den Hundehimmel.

Wir trauern um Dich, der Du uns ewig in Erinnerung bleiben wirst. Mach gut...

Eine Katze kommt selten allein

Ich wieder.

Wir füttern ja seit dem Winter schon eine streunende Katze draussen. Anfangs war sie sehr scheu, machte uns regelmäßig jeden gelben Sack kaputt und verteilte den Inhalt weitreichend auf dem Grundstück. Das war der Ausschlag für die Fütterung.

Vor einigen Wochen wurde das Kätzchen zutraulicher, lies sich gar anfassen und kämmen, Zecken entfernen sowie mit Flohpuder einreiben. Nur wurde ihr Bauch dicker und dicker. Ich dachte an Blähbauch, kennt man ja von sich selbst. Zumindest nach viel Bier und zwiebelhaltigen Mahlzeiten.

Aber näää! Eines schönen Maitages kam sie, dürr wie Käthe Moos, und fraß und fraß und fraß... Und dann, am schönen Mittwoch morgen der letzten Woche, war es dann soweit:



Niedlich sind sie, fünf Stück an der Zahl, eins knuffiger als das nächste:



Und was sagt unser Kater zu der ganzen Aktion???? Keine Ahnung, aber hier ein Bild, das die Situation nicht mal annähernd beschreibt:


Süss, kerwollker...

Dienstag, 9. Juni 2009

Jeden Tag eine gute Tat

Ich wieder.

Mir wurde ja nahegelegt, mehr zu schreiben. Also, ein Tatsachenbericht, kerwollker.

Ich fuhr gestern von der Arbeit aus nach Hause. Die Heedfelder Straße in Richtung Innenstadt, vorbei an McDoofnalds (Donald Duck hatte heute vor 75 Jahren seinen ersten Auftritt, Glückwunsch dazu) und an Auto Wigger.

Vor mir befand sich ein Fahrzeug älteren Baujahres, Breitreifen auf Alufelgen mit bai. Ich fahre also hinter dem KFZ her, und kurz vor Hellweg sehe ich es: der hintere linke Reifen schlockert!

Also Blinker setzen, hinter dem Männeken zum Hellweg abbiegen und auf dem Parkplatz zum Gespräch bitten. Er wusste es jedoch bereits, an einer früheren Ampel wurde er schon drauf angesprochen. Trotzdem drückte er mir seinen Dank aus.

Im wegfahren sah ich ihn noch Wagenheber und Radkreuz aus dem Kofferraum holen. Ich war erfüllt von Glückseligkeit. Hatte ich doch eine gute Tat getan.

Ich glaube, das werd ich jetzt häufiger machen. Also gute Taten vollbringen. Es macht mich Freude!

Sonntag, 7. Juni 2009

Kinder sind was Wunderbares...

Tach auch!

Ich muss doch mal wieder was schreiben. Und zwar waren wir gestern bei Freunden zum Geburtstag geladen. Nicht weiter schlimm, war ja auch schön.

Nun begab es sich jedoch, dass auch die Trauzeugen des Freundespaares inkl. sämtlicher Kinder anwesesnd waren. Auch nicht weiter schlimm, war ja auch schön mit den Vieren.

Kind #2 (Tochter Santa Fee oder Zarah Fee oder so), grad mal ein Jahr alt, lachte mich an und hatte Spaß! Ich mag sie, sie hat tolle Augen. Ist aber auch nicht weiter schlimm, sie ist ja auch schön.

Kind #1 fand ebenso gefallen an mir. Er, Linus, ist nun sechs Lenze jung und kommt bald in die Schule. Er ist ein "pfiffich Kerlchen", wie man im Sauerland so sacht. Kann schon lesen und rechnen. Ist ebenfalls nicht weiter schlimm, ist ja auch schön sowas.

Nun, Linus wollte die ganze Zeit mit mir kämpfen und brachte alle bekannten Pokemonwaffen* gegen mich hervor (virtuell, alles mit den Armen, teilweise auch mit Einsatz von viel Speichel dank einer Zahnlücke vorn). Also kämpften wir. Ich wehrte ab, er gewann jedoch fast immer. Ist aber auch nicht weiter schlimm, soll ja für ihn auch schön sein.

Nach einigen Kämpfen folgte eine Pause. Der Papa von Linus wollte dann jedoch nach Hause. Argument: es sei schon so spät (gähn). Linus wollte nicht, Santa Fee wars egal. Er wollte kämpfen. Also packte ich ihn, war ihn mir über die Schulter und verschleppte ihn ins Nebenzimmer. Dort gewann er dann wieder einen Kampf nach dem anderen. Aber auch nicht weiter schlimm, es war für ihn ja schon schön.

Dann jedoch wollte ich dem toben ein Ende bereiten und ihn wieder über meine Schulter werfen. Dumm für ihn, daß seine Hand irgendwie unter meinem kräftigen Griff nach hinten gebogen wurde. Die Heulerei fing also an. Mama kam ihn trösten, erklärte, daß ich das doch nicht mit Absicht gemacht hätte usw. Und auf einmal, ZACK!, wollte er DIREKT nach Hause und ins Bett! Für die Eltern auch nicht weiter schlimm, sie wollten ja eh schön heimreisen.

Nach ein wenig Bepusten der Hand war dann auch alles wieder vorbei, er kam sogar noch und verabschiedete sich. Ich entschuldigte mich (zum wiederholten Male, beteuerte sogar, keine Absicht mit in den Griff gelegt zu haben) und irgendwie dachte ich mir, daß der Kleine das wohl so schnell nicht vergißt. Aber auch nicht weiter schlimm, es war ja auch schön.

Manche Kinder erinnern sich an mich ja auch noch wegen einiger Gewinne bei einer Rassekaninchenzuchtausstellungsverlosung. Ich sach nur: Schimmelentferner.....



* Pokemonwaffen (aus meiner Erinnerung):

Schwert
Rasierklinge
Feuerball
Eisgriff
Blubberblasen
und Speichel, woll