Dienstag, 14. Juli 2009

Irrenanstalt oder: Wie der Lehrgang doch noch kam

Ich wieder!

Mitwirkende:

Herr H. (bester Arbeitskollege)
Herr D. (Abteilungsleiter)
Herr Sch. (Bereichsleitung Produktion und Logistik)
Herr F. (Produktionsleiter)
Herr B. (Bereichsleitung Personal)
Frau W. (Personalangestellte, Frau meines ehem. Abteilungsleiters Herr W.)
Herr M. (Ich)


Alles begann vor ca. 6 Wochen. H. und M. unterhielten sich, daß man im Zuge des Umstiegs von UG NX4 auf NX6 eine Updateschulung mitmachen müsse. M. Bejaht. H. sucht auf sein Geheis hin Angebote raus, unter anderem eines in Köln Anfang Juli, und eines in Hamburg Mitte Juli.

Man stellt diese Angebote D. vor. Dieser verweist auf die nahende Kurzarbeit und gibt den Tipp, die ARGE einen Teil des Kurses zahlen zu lassen und die Schulung während der Kurzarbeit durchzuziehen. D. verlangt jedoch, die Schulung "inhouse", also bei uns durchführen zu lassen. Die Herren H. und M. sind erschüttert, malten sie sich doch eine Fahrt nach Hamburg in schillerndsten Farben aus.

Also übergab D. die Angelegenheit offiziell über F. schriftlich zu Sch., der die Sache schnell an B. weitergab. Jaaaaa, und der kümmerte sich und kümmerte sich und kümmerte sich........ nicht.

Mehrere schriftliche sowie fernmündliche Anfragen ergaben: NICHTS.

Heute dann platzte D. der Kragen, und er wies H. an, H. und M. in Hamburg anzumelden, kurzfristig. H. tat wie ihm befohlen, und 15 Minuten später hatten die beiden eine Reservierungsbestätigung. Sie buchten das Dorinthotel für 3 Nächte, bestellten einen Leihwagen und berichteten D. vom Erfolg der Mission. Dieser freute sich. "Spitze, toll, prima die Herren!" rief er aus.

Alles war gut. Bis dann Frau W. aufgeregt in das Büro (eine miese Absteige, da ehemalige muffige Kantine) gerannt und fragte D., warum er den Lehrgang nicht über die ARGE laufen liese!

D. erwiderte perplex, daß Herr Sch. ihm gestern nachmittag sagte, es gibt eh nix mehr über die ARGE. "Völliger Blödsinn" antwortete Frau W. "Natürlich geht das! Nur nicht so kurzfristig! Aber ich versuche, das noch hinzubiegen."

Sprach es aus und verschwand. D. und H. und M. und die anderen Büroinsassen sahen ihr mit offenen Mündern nach. Noch lange wirkte dieses Bild wie eingefroren, bis jemand sagte:

"Was für eine Irrenanstalt hier!"

Sonntag, 28. Juni 2009

Freud und Leid liegen dicht beieinander...


Hier noch eine Tatsache, die ich mit meinen Lesern teilen möchte.

Der Hund meines Bruders, ein Hovawartrüde namens Charly, litt an zunehmender Verknöcherung des Rückgrates. Vorletzten Montag war er in Dortmund in der Tierklinik, wo diese Diagnose festgestellt wurde. Es hieß, sollte sich der Zustand mit der Gabe von starken Medikamenten nicht innerhalb von einigen Tagen bessern, so besteht keine Hoffnung mehr und er müsse eingeschläfert werden.

Am Freitag war es soweit, der arme Hund konnte nicht mehr. Leider musste er tatsächlich nach nur 10 Lebensjahren in den Hundehimmel.

Wir trauern um Dich, der Du uns ewig in Erinnerung bleiben wirst. Mach gut...

Eine Katze kommt selten allein

Ich wieder.

Wir füttern ja seit dem Winter schon eine streunende Katze draussen. Anfangs war sie sehr scheu, machte uns regelmäßig jeden gelben Sack kaputt und verteilte den Inhalt weitreichend auf dem Grundstück. Das war der Ausschlag für die Fütterung.

Vor einigen Wochen wurde das Kätzchen zutraulicher, lies sich gar anfassen und kämmen, Zecken entfernen sowie mit Flohpuder einreiben. Nur wurde ihr Bauch dicker und dicker. Ich dachte an Blähbauch, kennt man ja von sich selbst. Zumindest nach viel Bier und zwiebelhaltigen Mahlzeiten.

Aber näää! Eines schönen Maitages kam sie, dürr wie Käthe Moos, und fraß und fraß und fraß... Und dann, am schönen Mittwoch morgen der letzten Woche, war es dann soweit:



Niedlich sind sie, fünf Stück an der Zahl, eins knuffiger als das nächste:



Und was sagt unser Kater zu der ganzen Aktion???? Keine Ahnung, aber hier ein Bild, das die Situation nicht mal annähernd beschreibt:


Süss, kerwollker...

Dienstag, 9. Juni 2009

Jeden Tag eine gute Tat

Ich wieder.

Mir wurde ja nahegelegt, mehr zu schreiben. Also, ein Tatsachenbericht, kerwollker.

Ich fuhr gestern von der Arbeit aus nach Hause. Die Heedfelder Straße in Richtung Innenstadt, vorbei an McDoofnalds (Donald Duck hatte heute vor 75 Jahren seinen ersten Auftritt, Glückwunsch dazu) und an Auto Wigger.

Vor mir befand sich ein Fahrzeug älteren Baujahres, Breitreifen auf Alufelgen mit bai. Ich fahre also hinter dem KFZ her, und kurz vor Hellweg sehe ich es: der hintere linke Reifen schlockert!

Also Blinker setzen, hinter dem Männeken zum Hellweg abbiegen und auf dem Parkplatz zum Gespräch bitten. Er wusste es jedoch bereits, an einer früheren Ampel wurde er schon drauf angesprochen. Trotzdem drückte er mir seinen Dank aus.

Im wegfahren sah ich ihn noch Wagenheber und Radkreuz aus dem Kofferraum holen. Ich war erfüllt von Glückseligkeit. Hatte ich doch eine gute Tat getan.

Ich glaube, das werd ich jetzt häufiger machen. Also gute Taten vollbringen. Es macht mich Freude!

Sonntag, 7. Juni 2009

Kinder sind was Wunderbares...

Tach auch!

Ich muss doch mal wieder was schreiben. Und zwar waren wir gestern bei Freunden zum Geburtstag geladen. Nicht weiter schlimm, war ja auch schön.

Nun begab es sich jedoch, dass auch die Trauzeugen des Freundespaares inkl. sämtlicher Kinder anwesesnd waren. Auch nicht weiter schlimm, war ja auch schön mit den Vieren.

Kind #2 (Tochter Santa Fee oder Zarah Fee oder so), grad mal ein Jahr alt, lachte mich an und hatte Spaß! Ich mag sie, sie hat tolle Augen. Ist aber auch nicht weiter schlimm, sie ist ja auch schön.

Kind #1 fand ebenso gefallen an mir. Er, Linus, ist nun sechs Lenze jung und kommt bald in die Schule. Er ist ein "pfiffich Kerlchen", wie man im Sauerland so sacht. Kann schon lesen und rechnen. Ist ebenfalls nicht weiter schlimm, ist ja auch schön sowas.

Nun, Linus wollte die ganze Zeit mit mir kämpfen und brachte alle bekannten Pokemonwaffen* gegen mich hervor (virtuell, alles mit den Armen, teilweise auch mit Einsatz von viel Speichel dank einer Zahnlücke vorn). Also kämpften wir. Ich wehrte ab, er gewann jedoch fast immer. Ist aber auch nicht weiter schlimm, soll ja für ihn auch schön sein.

Nach einigen Kämpfen folgte eine Pause. Der Papa von Linus wollte dann jedoch nach Hause. Argument: es sei schon so spät (gähn). Linus wollte nicht, Santa Fee wars egal. Er wollte kämpfen. Also packte ich ihn, war ihn mir über die Schulter und verschleppte ihn ins Nebenzimmer. Dort gewann er dann wieder einen Kampf nach dem anderen. Aber auch nicht weiter schlimm, es war für ihn ja schon schön.

Dann jedoch wollte ich dem toben ein Ende bereiten und ihn wieder über meine Schulter werfen. Dumm für ihn, daß seine Hand irgendwie unter meinem kräftigen Griff nach hinten gebogen wurde. Die Heulerei fing also an. Mama kam ihn trösten, erklärte, daß ich das doch nicht mit Absicht gemacht hätte usw. Und auf einmal, ZACK!, wollte er DIREKT nach Hause und ins Bett! Für die Eltern auch nicht weiter schlimm, sie wollten ja eh schön heimreisen.

Nach ein wenig Bepusten der Hand war dann auch alles wieder vorbei, er kam sogar noch und verabschiedete sich. Ich entschuldigte mich (zum wiederholten Male, beteuerte sogar, keine Absicht mit in den Griff gelegt zu haben) und irgendwie dachte ich mir, daß der Kleine das wohl so schnell nicht vergißt. Aber auch nicht weiter schlimm, es war ja auch schön.

Manche Kinder erinnern sich an mich ja auch noch wegen einiger Gewinne bei einer Rassekaninchenzuchtausstellungsverlosung. Ich sach nur: Schimmelentferner.....



* Pokemonwaffen (aus meiner Erinnerung):

Schwert
Rasierklinge
Feuerball
Eisgriff
Blubberblasen
und Speichel, woll

Dienstag, 31. März 2009

Hartgereimtes

Hiermit möchte ich auf ein wunderschönes Klappgedicht vom netten Thomas hinweisen. Um es zu mögen, muss man wissen, daß es ein Klappgedicht ist.

Man findet es hier:




Viel Spaß!!!

Freitag, 27. März 2009

Chef-Trainer Fred Rutten mit sofortiger Wirkung beurlaubt

Hier nun eine absolute Neuigkeit des bloggens: die zitierende Berichterstattung!!!

Zitat vom 26.03.2009 von der Website www.schalke04.de:


Fred Rutten ist nicht mehr Chef-Trainer des FC Schalke 04. Die Königsblauen haben ihren Coach am heutigen Donnerstag (26.3.) mit sofortiger Wirkung beurlaubt.

Josef Schnusenberg, Vorstands-Vorsitzender des FC Schalke 04, teilte dem 46-Jährigen diesen Beschluss in einem „sehr sachlichen und teilweise auch emotionalen Gespräch“ am späten Nachmittag mit. Der verbliebene Trainerstab mit Mike Büskens, Youri Mulder und Oliver Reck wird vorübergehend das Training leiten.

Fred Rutten hatte sein Amt auf Schalke am 1. Juli 2008 angetreten. In der laufenden Saison haben die Knappen allerdings mit dem Ausschieden in der Qualifikationen zur Champions League, dem Aus als Tabellenletzter der Gruppenphase des UEFA-Cups und dem Ausscheiden im Viertelfinale des DFB-Pokals bislang alle gesteckten sportlichen Ziele verfehlt. In der Bundesliga rangiert das Team derzeit lediglich auf Platz acht.

Ja, das wars auch schon!!!


Mittwoch, 18. Februar 2009

Unverhofft kommt oft oder: Gebadet wird nur noch alle vier Wochen samstags.


Geneigte Leserschar,

wer mir aufmerksam folgt, weiß, daß es in unserer Stromabrechnung einen zu klärenden Punkt gibt: die Anzahl der verbrauchten Kilowattstunden (kWh). Diese beliefen sich ja letztjährig auf satte 15500 kWh!!! Allerdings sage ich gleich mit bai, daß wir Heißwasser und Heizung auch über Strom laufen haben.

Also nicht lange zögern, ein Energiekostenmeßgerät musste her. Für knapp 15€ eins gekauft, programmiert und den vermeintlichen Übeltäter (Gefrierschrank, ca. 20 Jahre alt) angeschlossen. Und siehe da: nix is, der verbraucht grad mal 0,08-0,1 kWh!!! Weitersuchen ist angesagt, Kühlschrank, Rechner, Fernseher, ..... --> alles im grünen Bereich! Mistpissekackesenf, woher kommen die kWh???

Heute habe ich dann mal meinen Hauselektriker angerufen, und er hatte auch direkt Zeit. Nach kurzer Inspektion meiner analogen Heizungsüberwachung stellte er fest: "Die ist kaputt, woll." Da stand das Teil doch seit Jahren schon auf Maximalladung und drehte sich nicht weiter!!! Und wir wundern uns nur, daß es teilweise recht warm im Haus war (nicht übermäßig, aber weiter runterregeln ging halt nicht).

Mein Elektrofachmann hatte zum Glück noch eine Heizungsüberwachung im Lager, allerdings keine analoge, sondern eine digitale. Analoge gibts nicht mehr. Toll. Und was kostet der Spaß, wollte ich wissen?. Nun ja, es ist schon teuer, mit 395€ plus eine Stunde Einbau und Programmierung war ich dann mal dabei....

Dafür kann ich die Regelung jetzt auch wieder auf 50% hochdrehen, bevor die Heizung überhaupt angeht. Toll, endlich kann man auch weniger Leistung auf die Anlage geben.

Mal sehen, ob sich der Verbrauch nun auch senkt...

Achso, Verbrauch, ja, da erwähnte der Fachmann, daß wir ja nun zwei Durchlauferhitzer (je 24 kWh Leistung) für Warmwasser hätten. Ich bejahte. Na, dann solle ich doch mal einen Durchschnitt von einer Stunde laufenden Warmwasser pro Tag hochrechnen aufs Jahr. Und siehe da, es sind tatsächlich über 8700 kWh. Selbst bei 30-40min am Tag Warmwasser sind wir dann noch immer mit ca. 4400-5800 kWh nur für Warmwasser dabei. Toll, was man so vergerechnet bekommen kann, woll?

Stromfresser lokalisiert, sage ich da nur....

Samstag, 7. Februar 2009

Kaminöfen und Zubehör - Teil 1

Guten Tag liebe Leserin, lieber Leser!

Wir sprechen heute über Kaminöfen und Zubehör. Ja, ist wohl so. Will man einen Kaminofen, und hat man nicht das Glück einen Schornstein sein eigen zu nennen, ruft man zuerst einen Bezirksschornsteinfeger (im Folgenden nur noch BZSFM genannt) zu Rate. Dieser kommt dann zum vereinbarten Termin und schaut sich die Örtlichkeiten (nicht das Klo, Basti) um den gewünschten Aufstellort des Kaminofens (meist ein Wohn- oder Koch- oder Eßzimmer) an.

Nach dem Segen des BZSFMs kann man sich dann um einen Kaminofen sowie Zubehör (im speziellen hauptsächlich ein Abgasrohr aus Edelstahl) bemühen. Beides im Komplettpaket bekommt man im Kaminofenstudio. Hier sei im Besonderen die Kaminofenstudiokette "Flammenträume" genannt. Aber eins nach dem anderen.

Die Kaminöfen gibt es ab ca. 3kW bis unendlich heizleistungsbeinhaltend. Normal sind Kaminöfen mit einer Leistung von 3-9kW, woll. Diesen kann man sich, je nach eigenem Geschmack, in unterschiedlichen Varianten kaufen:

Als Gussofen, als Stahlofen, mit Keramik oder Naturstein oder Speckstein (teilweise asbesthaltig!) verkleidet (teil- oder vollverkleidet), mit Holzschublade, ohne Holzschublade, mit Holzfach, ohne Holzfach, mit Warmhaltefach, mit Backfach, mit Warmhalteplatte, mit Kochplatte, mit Backofen, eckig, rund, als Pelletofen, mit Zusatzanschluss für Luft zum verbrennen von Braunkohlebriketts, in den unterschiedlichsten Farben, von unterschiedlichsten Herstellern (Wamsler, Hase, Nibe, Billigprodukt), mit vollverkleidetetn oder offenliegenden Automatikscharnieren, mit Mehr- oder Einfachtürverriegelung, mit oder ohne Seitenscheiben, mit gewölbter oder gerader oder anderweitig geformter Frontscheibe, mit Brennraum für 25cm-Holz oder 35cm-Holz, mit Schamott- oder anderer Auskleidung des Brennraums, mit Heißluftscheibenspülung für immer saubere Scheiben oder ohne, mit Rauchrohrabgang nach oben oder hinten, und und und.

Tjaaa, und dann gibt es noch die Edelstahlabgasanlage, doppelwandig, aus V2A oder V4A, in den Durchmessern 130mm, 150mm, 160mm, 180mm, 200mm. Mit Konsole und Reinigungsöffnung, Rauchrohranschluss 87°, Winkelstücken in 15° oder 30° oder 45° zur umgehung von Störstellen, Halterungen starr oder teleskopartig, Sparrenhaltern, Mündungsabschluss, und und und.

Nach soviel Technik nun etwas weniger anstrengendes und unspektakuläreres: man kann diese beiden o.a. Komponenten auch getrennt voneinander kaufen! Echt jetzt.

Dafür macht man mit Edelstahlabgasanlagenbauern einfach einen Termin vor Ort aus. Die Edelstahlabgasanlagen bauer kommen dann zu einem nach Hause und betrachten die Stelle, an die sie die Edelstahlabgasanlage anbauen sollen. Alle können sie kernbohren, das heißt wohl ein dickes Loch in die Mauer machen (man möchte den kaminofen ja auch anschließen, meist ans Edelstahlabgasrohr). Dann setzen sich die Edelstahlabgasanlagenbauer einfach an den Eßzimmertisch und beginnen, eine grobe Vorabberechnung aufzustellen oder einen noch mit Infomaterial zuzuwerfen. Dann gehen sie wieder.

Im Laufe der nächsten Tage kommen dann die Angebote der Edelstahlabgasanlagenbauer ins Haus geflattert, meist per Fax, Email oder auch per Post oder Telefon.


Fortsetzung folgt!!!

Dienstag, 9. Dezember 2008

Schlesisch für Anfänger

Da bin ich wieder! Diesmal mit viel Hunger mit bai. Aber zur Sache, es geht um schlesische Klösse aus gekochten Kartoffeln.

Die haben meine Grosseltern schon gemacht, die machen meine Eltern, also wollten wir uns nun auch endlich mal dran versuchen. Passen ja auch zum Sonntag mittag.

Ist ja auch eigentlich nicht schwer, diese Klösse herzustellen. Kartoffeln schälen und wie Salzkartoffeln kochen, dann mit einem Kartoffelstampfer oder einer -presse kleinmachen, abkühlen lassen bis man sie anfassen kann, kräftig (!) salzen und mit Mehl (nicht zu wenig, sonst fallen die Klösse auseinander, nicht zu viel, sonst bekommt man Gummiklösse) und einem Ei zu einem nicht klebenden Teig verarbeiten. Danach ausrollen in eine ca. 8cm dicke Wurscht, schräg jeweils 4cm breite Rauten abschneiden und in kochendem Salzwasser garziehen lassen (erkennt man daran, dass sich die Klösse an der Wasseroberfläche tummeln).

So die Theorie. Nun die Praxis, wie sie sich bei uns darstellte:

Kartoffeln wurden geschält, gekocht, gestampft und nach draussen zum abkühlen gestellt. Nun wohnen wir jedoch neben Schwiegereltern in einer Doppelhaushälfte, und unsere Terasse ist auch der Zugang zum schwiegerelterlichen Garten inkl. Stallungen für allerlei Kleintiere. So dachte sich dann auch Schwiegervatter, als er zum Stall gehen wollte, dass da ja noch Kartöffelkes für die Hühner stehen....

Naja, wir machten dann abends nochmal eine Ladung Kartoffeln und assen dann Gulasch mit Klössen (schlesisch) und Erbsen-Möhren-Gemüse (für alle norddeutschen Leser: Erbsen-Wurzel-Gemüse). Für mittags hatten wir noch leckere Hühnernudelsuppe. Aber nicht aus den Hühnern, die unsere Kartoffeln verspeisten. Die brauchen wir leider noch als Eiproduzenten.